Wenn die Schule zugunsten des Kindes am Anschlag läuft

Der bekannte Entwicklungspädagoge Oskar Jenni sprach in Küssnacht mit zwei weiteren kompetenten Personen zum Thema Schule und Erziehung.

Die Anforderungen an Schulen, Lehrpersonen und Eltern nehmen kontinuierlich zu. Ein prominent besetztes Podium, organisiert vom REV Rigi-Mythen, diskutierte am 28. Mai 2026 im Monséjour in Küssnacht die wachsenden Belastungen im Bildungswesen und plädierte für neue Denkansätze. Das Interesse an der Veranstaltung war gross.

Welche Aufgaben kann und soll die Schule heute übernehmen – und wo stösst sie an ihre Grenzen? Dieser aktuellen Frage widmete sich am Donnerstagabend ein gut besuchter Vortrags- und Podiumsabend im Küssnachter Monséjour. Die Referierenden – der renommierte Kinder- und Entwicklungsmediziner Oskar Jenni, Monica Roth, Mitbegründerin und Leiterin einer privaten Tagesschule in Neuheim, sowie Daniel Keller, Gründer und Berater für Bildungskunst – zeichneten ein differenziertes Bild der heutigen Bildungsrealität. Trotz unterschiedlicher Perspektiven waren sie sich in einem Punkt einig: Das Zusammenspiel von Schule, Elternhaus und Kindern gerät zunehmend unter Druck. Während Eltern mit steigenden Erwartungen konfrontiert sind, sehen sich auch Schulleitungen und Lehrpersonen immer höheren Anforderungen und Belastungen ausgesetzt.

Die Referendierenden v.l.n.r.: Oskar Jenni, Monica Roth, Daniel Keller